Warum nicht ein "lockeres" Netzwerk für Physiklehrer gründen? Lehrern wird immer wieder vorgeworfen, dass sie Einzelkämpfer sind. Und die (An-)Forderungen an zukünftige FirmenmitarbeiterInnen setzen aber u. a. Team-, Kommunikationsfähigkeiten vorraus. Wie sollen Einzelkämpfer Teamfähigkeit vermit...
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25.04.2011
Hallo,
also ich bin noch Student und kann deshalb nicht soviel beitragen wie die gestandenen PhysikleherInnen hier. Aber in meinem letzten Praktikum haben wir etwas entwickelt, das interessant sein dürfte.
Thema: Einführung in mechanische Schwingungen und Wellen
1. Doppelstunde: Video zeigt einstürzende Tacoma Narrows Bridge. SuS (SchülerInnen) beobachten, was pasiert ist und warum. Um den Einsturz zu verstehen muß man mehr über Schwingungen erfahren, also Umkehrpunkt, Schwingungsdauer und co im Buch erarbeiten lassen.
2. Doppelstunde: Wir diskutieren, wovon die Schwingung abhängig sein könnte. Da man eine Größe zum Messen braucht, nehmen wir die Schwingungsdauer (ist einfacher zu messen als Frequenz). SuS experimentieren in Kleingruppen, eine vermutetet Abhängigkeit und stellen ein Protokoll aus.
3. Doppelstunde: Testprotokoll zu einem vorgegebenen Protokoll. Nun wollen wir die Frequenz uns näher anschauen und besprechen den Zusammenhang zwischen Frequenz und Schwingungsdauer.
Wir machen die Abhängigkeiten der Frequenz deutlich und lesen einen Text zu Eigenschaften der Frequenz (gekoppeltes Pendel, Eigenfrequenz, Erregerfrequenz, Resonanz)
4. Doppelstunde: Demoexperiment eines Models der Brücke. Nun können die Vermutungen aus 1. Stunde getestet werden. Im besten Fall wurden schon Eigenschaften genannt, wie man den Einsturz hätte verhindern können. Ansonsten zeigt man jetzt Schwingungstilger und -dämpfer.
Damit ist die Reihe abgeschlossen und man kann weiter auf verschiedene Schwingungen eingehen, da kennen sich die Lehrkräfte von heute schon besser aus. Falls jemand noch Fragen hat, kann er sie gern stellen. Grüße Frapelu